Perfektionismus


Perfektionismus, wo fängt der eigene Druck an, um in der Gesellschaft ein perfektes Bild darzustellen. Was ist das perfekte Bild und ab welchem Punkt, wird es einem von außen aufgedrückt. Aber wo sind die eigenen Druckmittel die einen dazu machen sich bildlich nach außen „fit wie ein Turnschuh“ darzustellen?
Was hindert einen daran das eigene „ICH“ zu leben, in der Mitte der eigenen Individualität?
Sind Kopfschmerzen ein Signal von zu hochgesteckten Zielen und bringen einen die Ziele in eine Verspannung, was in einen unentspannten Selbstkreislauf sich ausdrückt. Warum stellt man sich selber immer wieder ein Bein? Ist es die Angst vor der eigenen Stärke oder Größe? Schwäche, so sagen viele gehören zu einem und man solle diese auch zeigen. Doch passt es in das Bild nach außen. Darf man wirklich schwach sein? Und wie lang darf es so sein, dass man schwach ist? Passt es wirklich in die Gesellschaft nicht perfekt zu sein, wie viele immer sagen?

Wir führen immer so viele Listen, Einkaufslisten, Haushaltslisten, Finanzlisten und Planungslisten. Doch ist es eigentlich nicht auch an der Zeit immer wieder eine eigene Liste für sich zu machen mit Fragen. Wo stehe ich? Was will ich? Wo will ich hin? Was bringt mir der „Ist“ Zustand? Was unterstützt mich, um liebevoll bei mir zu sein? Wo blockiere (sabotiere) ich mich selber um nicht vorwärtszukommen? Ja, das hat was mit Selbstehrlichkeit zu tun.

Wir leben in einer zum Teil selbst aufgebauten schützenden Fassade die einen unterstützt gesund und kraftvoll den eigenen Weg zu gehen. Diese Fassaden gehören zu einem, man könnte auch Schutzmechanismen sagen oder auch Situationen womit, wenn man sich die Selbstehrlichkeit anschaut, man weiter wachsen kann. Alle Anteile sind von großer Wichtigkeit und machen einem zu das, was man ist „Ein sehr liebenswerter Mensch im Außen und aber auch im Inneren zu sich selber mit allen Schwächen und Stärken“.

Wachsen mit sich selber mit Höhen und Tiefen in Liebe und Achtung vor sich selber, das ist die größte Herausforderung, auf die man immer wieder trifft.

In Liebe *Kate*

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Ein Gedanke zu “Perfektionismus

  1. Sehr nachvollziehbare Gedankengänge und Erkenntnisse,die du hier aufgeschrieben hast.
    Das „perfekte Bild“ in der Gesellschaft abgeben wollen, heißt seine eigenen allzu menschlichen Ecken und Kanten ablutschen zu wollen, um Teil einer Masse – hier Gesellschaft – werden zu wollen. Sich als freier, denkender und fühlender Mensch in der grauen Menge aufzulösen. Das runterdrücken, deines eigenen Ichs, deiner Fähigkeiten und deines Denkens ist das von dir benannte „perfektionieren“. Es ist der Preis, den die sogenannte Gesellschaft für’s Dazugehören verlangt. Aber willst du diesen Preis wirklich zahlen? ……

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