angekommen…


sau…Der Realitätsknall kam, als ich gestern im Café saß. Verträumt und immer noch muskelweich von 3 Tagen Wellnessurlaub. Du schönes Spreewaldhotel, ich hab Dich so genossen, den Rausch der Entspannung. Jeden Tag 3-Gänge-Menüs, Biovitalfrühstücke, Massagen und viiiiiiiel Wasser, Massagedüsen und soviele verschiedene Saunen mit Kamin und HACHJA! Da saß ich über meinem Kuchen und schlürfend an meinem Himbeershake. Dann kam ein Mann (ca. 50) auf mich zu. Begegnungen, auf die man gerne verzichtet, egal ob Tag oder Nacht!

„Eh haste mal 3 Euro?“ „Was Ähm nein!“ „Warum nicht?“ Meine Gedanken schweiften in der Frage: „Warum 3 Euro und nicht 10 Cent?“ -„Los gib mir Geld!“ „Nein, lass mich mal in Ruhe!“ Mein Puls ging in schneller Unkontrolliertheit hoch und erlangte den Zustand zwischen Berliner Schnauze und Mädchenblicken, die nach MAMA riefen. „Du blöde Ziege wat hab ick Dir getan Du ………..“ Nachdem viele Ausdrücke fielen und ich in den Erdboden vor Scham versank, kam ein junger, rettender Prinz und forderte den Herrn auf, zu gehen, doch der schaute auf den Tisch, was er irgendwie in meine Richtung bewegen könnte. Dann nahm er mit einer agressiven Kraft meinen Rucksack zur Seite und setzte sich neben mich mit dem Blick in eine Richtung. Die Gehirnteilung in meinem Kopf war so durch den Wind, dass ich eigentlich auch nur verharrte in der Hoffnung, dass er bald geht!

Dann stand er endlich auf und ging zu den nächsten Gästen. Ich spürte wieder meinen Atem, der wieder automatisch bis in den Bauch ging.

Ja, Berlin schafft es immer wieder, dass man innerhalb kürzester Zeit wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist. JAJAJA ich weiß es wartet die Arbeit…

 

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4 Gedanken zu “angekommen…

  1. Auf ein derartiges Erlebnis kann man gut verzichten, das LIKE gab es für die feine Geschichte und die Verfasserin! YDu 😉

  2. Vergiss es einfach schnell. bekloppte und freaks gibt es überall, nicht nur in berlin. aber bei uns ist die konzentration größer, denn wenn in so einer großstadt die menschen auf engsten raum zusammengepfercht leben müssen, knallt schon mal den einem oder anderen die sicherung durch.

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